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Mittwoch
26
Juli 2000

 

"Höhlenabenteuer" - heute war es soweit. Nachdem mitten in der Nacht (7.00 Uhr!) gefrühstückt wurde, ging es kurz nach acht Uhr los in Richtung der "Schönsteinhöhle".

Dort angekommen, ergänzte jeder seine Kleidung durch die "Höhlenabenteurer-Uniform" inklusiv Helm mit Lampe und wagte sich in das Innere des Berges vor.

VOR der Höhlentour

Nach einem 5-minütigem Fußmarsch zum Eingang der Höhle, der bereits deutlich zeigte, was auf uns zukommen sollte, gaben uns unsere Höhlenführer Martin und Norbert letzte Anweisungen und Sicherheitsratschläge zum Verhalten in der Höhle. Bei einigen waren jetzt schon die Schweißtropfen auf der Stirn zu sehen...

Nachdem zunächst die Skelette unserer Vorgänger zur Seite geräumt wurden ... - nein, im Ernst: die waren schon weggeräumt...

Quatsch, es war alles halb so schlimm. Trotzdem bestätigten uns die ersten Meter zur Eingangshalle der Höhle, dass wir unser Abenteuer nicht gerade trocken und schmutzfrei überstehen würden.

Nach weiteren zehn Metern erfuhren wir, was "Enge" heißt: die nächsten sieben Meter mußten wir uns kriechend in einer etwa 30 cm breiten Felsspalte vorwärts bewegen
(Anmerkung für Atemschutzgeräteträger: das "Kriechbrett" in der Übungsstrecke ist ein Sch...dreck dagegen).

Stimmen aus dem Dunkel

Nachdem alle diese Tortur hinter sich hatten, warteten schon die nächsten Qualen auf uns: mehrere tiefe Felsspalten mußten überwunden bzw. überstiegen werden. Steffi beschrieb das so: "Du hast da gesessen und mußtest halt so 'ne Strecke von 'nem Meter fuffzig runterrutschen auf'm Hosenboden, mußtest Dich aber vorm Ende dieser Strecke abstützen, damit Du nicht den Abgrund 'runterfällst."

Als nicht gerade einfach erwiesen sich fünf Meter Höhenunterschied, die trotz glitschiger Wand kletternd überwunden werden mußten (der eine oder andere brauchte mehrere Versuche hierzu). Ebbes [E@bis]: "Ich hab den rechten Fuß auf so'n Sockel gestellt, hab' mich an 'nem Stein festgehalten und hochgezogen. Ja genau!"

Alle weiteren Informationen bleiben allen "Draußengebliebenen" verborgen; man muss das einfach selbst erlebt haben.

Vollzählig, geschafft und glücklich, das Tageslicht doch noch einmal wieder sehen zu dürfen, krabbelten alle nach rund zwei Stunden wieder an die Oberfläche.

NACH der Höhlentour

 

20000726-3.jpg (12983 Byte)Zurück am Zeltplatz mußte eine kurze Regenpause genutzt werden, um die doch etwas in Mitleidenschaft gezogene Kleidung mittels Hochdruckreiniger, heißem Wasser, Bürsten und Muskelkraft wieder in einen dem Ursprungszustand ähnlichen Zustand zu versetzen.

 

Steffi beim Wackelpudding-DiebstahlAnschließend ging es gleich zu dem von den am Zeltplatz Verbliebenen zubereiteten Mittagessen (Frikadellen und Bratwurst mit Kartoffelsalat sowie Obst und Wackelpudding), wobei einige wenige natürlich wieder aus dem Rahmen fallen mußten ...

 

Da der Rest des Tages mehr oder weniger aus Regen bestand, wurde dieser im wesentlichen mit Spielen im Zelt bzw. mit den letzten Einkäufen verbracht (ja, es geht wieder dem Ende zu...).

Eine Unterbrechung war eigentlich nur das Abendessen (Gulasch mit Semmelknödeln und Bohnensalat):

Nicole beim Gulaschwürzen

Tilli beim Knödelkochen

Der Salat wird gemacht ...